Presse Susanne Kessel

„Susanne Kessel liebt ungewöhnliche Aufträge; eine interessante Pianistin, die vor Experimenten nicht zurückscheut und ihr Publikum immer wieder mit abenteuerlustigen Programmen überrascht.
Sie jammert nicht wie andere über den Niedergang des Musikbildungsbürgertums, sondern begreift ihn als Chance, ein neues, anderes Publikum zu begeistern.“ (Welt am Sonntag)

 

„Jung, ernst und poetisch… Die erlebnishungrige Avantgarde-Spezialistin Susanne Kessel, Preisträgerin des Internationalen Schubert-Wettbewerbs, besticht durch unerschrockene Spaziergänge im Niemandsland der Klavierliteratur. Wenn Susanne Kessel auf Reisen geht, gibt sie das Äußerste, um ihr Publikum für diese Werke zu begeistern.“ (Die Zeit)

 

“Susanne Kessel ist eine Botschafterin der Klassik” (Die Welt)

 

Ihre Programme sind so etwas wie musikalische Wundertüten. Wenn die Bonner Pianistin Susanne Kessel einlädt, muss man sich auf einen Abend fernab des traditionellen Konzertbetriebs gefaßt machen. Die Künstlerin ist keine beflissene Angestellte in der Repertoireklassikerverwaltungsbehörde, sondern eine umtriebige Programmbeauftragte im Reich der Neuen Musik.

(General-Anzeiger Bonn)

 

Susanne Kessel ist der heimliche Star des Kinofilms "Blueprint". Sie doubelte die Hauptdarstellerin Franka Potente in allen Piano-Szenen. Kessel wird von Kritikern für ihre mutigen Interpretationen mit "aberwitziger Anschlagsdynamik" und für ihr sehr "physisches Spiel" gelobt. Und von einem solchermaßen beeindruckenden Körpereinsatz kann man auch als Kinobesucher nur profitieren.

(Berlner Zeitung)

 

Die mehrfach ausgezeichnete und international renommierte Pianistin Susanne Kessel ist bekannt für wohldurchdachte Programmgestaltung mit viel persönlichem Engagement. Diesem Ruf wurde sie unter dem Titel "Es wehet ein Schatten darin" mehr als gerecht und begeisterte, schockierte und fesselte ihr Publikum mit einer Mischung aus Konzert und Lesung.

(Solinger Morgenpost)

 

Anderthalb Stunden faszinierte Susanne Kessel sowohl durch ihr geniales Klavierspiel als auch ihre charmante Moderation. In ihrem pianistischen Portrait der Stadt Los Angeles setzt die Pianistin bewusst harte Kontraste. In gut dosierten Blöcken wechselt sich romantisch-emotionales mit atonal-rationalem ab. Ein Hochgenuss!

(Rheinische Post)

 

Susanne Kessel hatte im Hinblick auf das aktuelle Schumannjahr acht Komponisten gefragt, jeweils einen musikalischen Kommentar zu einer der acht Fantasien aus Schumanns Kreisleriana op. 16 zu schreiben, eine Aktion, die selbst schon ein Kunstwerk ist.

Es war an diesem Abend ungemein spannend zu hören, wie unterschiedlich die Annäherungen der Komponisten an Schumann ausfielen.

Die extreme Herausforderung der permanenten Wechsel zwischen Schumann und seinen musikalischen "Urekeln" bewältigte Kessel mit Bravour. Sie holte aus Schumanns Kreisleriana wunderbare Stimmungsnuancen heraus, gab sich den poetischen, sehnsuchtsvollen Momenten hin, um dann - wie in dem "sehr rasch" überschriebenen, exzessiven vorletzten Stück - ungeheure Kraftreserven zu aktivieren.

(General-Anzeiger Bonn)