CD “An Robert Schumann” – Susanne Kessel, Klavier

CD “An Robert Schumann” – Susanne Kessel, Klavier

Kommentare zeitgenössischer Komponisten zu Werken Robert Schumanns.

 

Anlässlich Robert Schumanns Jubiläumsjahres 2010 schrieben zwölf Komponisten auf Einladung Susanne Kessels zwölf neue Klavierwerke.

Nähere Informationen finden Sie hier/For english information pls visit this website:

http://www.obst-music.com/cds/an-robert-schumann.htm

“Kreisleriana 2010″
zu Kreisleriana – Acht Fantasien op. 16

Michael Denhoff, Sascha Dragicevic, Ivan Sokolov, Alex Shapiro, Leon Milo, Moritz Eggert, Alvin Lucier, Manfred Niehaus

  • Ulrike Haage Fantasmagorie (Version abregée)
    zu „Hör ich das Liedchen klingen“ op. 48 Nr. 2
  • Christoph Israel Milonga para acunar (Milonga zum Einschlummern)
    zu „Kind im Einschlummern“ aus Kinderszenen op. 15 Nr. 12
  • Mike Lang “… in blooming shimmer“ (Mondnacht – for r.s.)
    zu „Mondnacht“ op. 39 Nr. 5
  • Torben Maiwald „Es wehet ein Schatten darin.“
    zu einer Briefzeile von Eugenie Schumann

General-Anzeiger Bonn, 05. Mai 2010, Feuilleton:

“Diese CD ist eine Liebeserklärung an Robert Schumann und zugleich der bis dato originellste Beitrag im Jahre seines 200. Geburtstages: Die Bonner Pianistin Susanne Kessel hat für ihre jüngste Veröffentlichung “An Robert Schumann (Obst)” nämlich gleich zwölf befreundete Komponisten um den musikalischen Liebesdienst gebeten, jeweils ein Klavierstück über ein Werk des Komponisten zu schreiben.

Dabei sind gleichsam ferne Nachklänge aus dem zeitalter der Romantik entstanden. Zarte Gebilde, wie etwa die erlffnende “Fantasmagorie” über “Hör ich das Liedchen klingen” von Ulrike Haage von der Band Rainbirds. Und Christoph Israel, der vornehmlich als Max Raabes Pianist durchs Land zieht, hat Schumanns “Kind im Einschlummern” mit einem tänzerischen Milonga-Rhythmus unterlegt.

Herzstück der CD, deren Stücke alle Susanne Kessel gewidmet sind, ist die KREISLERIANA 2010. Hier haben sich acht Komponisten mit den acht Fantasien der Schumannschen “Kreisleriana” auseinandergesetzt. Eröffnet wird es sehr pointiert von dem in Bonn lebenden Michael Denhoff, während der in Bonn geborene Sascha Janko Dragicevic dem sehnsüchtigen Motiv des zweiten Satzes ganz neue harmonische Farben ablauscht. Spannend sind auch die Beiträge von Leon Milo, der das knappe rhythmische Motiv der Nr. 5 in elektronische Sphären überführt, oder Moritz Eggerts robuster Beitrag aus seiner “Hämmerklavier-Serie”

Trotz der zum Teil sehr unterschiedlichen stilistischen Ansätze der Stücke widmet sich Susanne Kessel jedem einzelnen mit demselben Ernst, derselben Energie und virtuosen Leidenschaft, so dass der fremde Blick auf die Werke Robert Schumanns bis zum Schluss ein musikalisches Abenteuer bleibt.”